Markise passend zu den Gartenpflanzen
Was ist einfacher: Die Gartenbepflanzung der Farbe des Hauses anzupassen, oder die Einrichtungen farblich
der Fauna zu unterwerfen? Belinda Blum ist eine passionierte Gärtnerin und liebt Blumenbeete im Sommer über alles.
Ihre Liebe zum Detail erlaubt es ihr, Farben, Formen und Objekte miteinander im Einklang zu verbinden, egal ob
diese an der Sonne sich erfreuen oder im Schatten liegen. Frau Blum findet, dass Blumen sowohl Menschen die im
Hause wohnen verzücken, als auch die Gemüter der Passanten erhellen. Ihrer Betrachtungsweise zu Folge, ist es
Pflicht eines jeden Eigenheimbesitzers, sich um eine hübsche Gestaltung seines Gartens zu kümmern, denn nicht
zuletzt tragen Blumen, Markisen, Sträucher und Bäume zum Gesamtbild einer Ortschaft bei.
In diesem Sinne startete Frau Blum in ihrem Dorf eine Offensive. Sie plädierte auf Flugblättern und
Zeitungsinseraten, man soll sich der Verantwortung bewusst werden und forderte die Bewohner auf, den farblichen
Aspekten entsprechend, eine Umgestaltung der Gärten vorzunehmen. Ihr Aufruf blieb nicht ungehört, denn viele
Menschen teilten ihr Ansinnen und machten sich auf, aus ihrem Haus ein wahres Goldstück zu machen. Dabei nahm man
besonders die alten Baumbestände unter die Lupe und versuchte die Fassaden der Häuser entsprechend zu bemalen. Wo
ein Ahorn stand, strichen Hausbesitzer ihre Häuser mit warmen Farben an und verliehen auch der Markise eine entsprechende Erneuerung, indem der Schatten spendende Stoff in dezenter Farbe
gehalten wurde, von der sich die Bewohner außerdem eine heilende Wirkung erhofften. Inspiriert vom gelungenen
Design am Bau ihrer Nachbarn, entschieden sich auch andere Menschen, die Kassettenmarkise der Gartenbepflanzung entsprechend anzupassen. Bunte, lebhafte Farben
gesellten sich in das Wirrwarr unterschiedlichster Pflanzen. Stilvoll und dezent dagegen wurde die Markise
(Aussenjalousien) gehalten, wenn auch die Farbe der Fassade eher unauffällig war. Und
wiederum exotisch erschien das Haus als Ganzes, wo sich kratzende Farben als Gesamtbild dennoch ergänzten: Das
Haus wurde rot gestrichen, die Markise erhielt einen knallgelben Ton und die Pflanzen waren alle grün.
Bei all dieser initiativen Leistung vergaß Frau Blum ihr ursprüngliches Vorhaben, ihrem eigenen Garten und Ihren
Garagen (ibk-villingen.de/garagen.html) das Harmonieren beizubringen. Weil sie der Meinung war, auch
ein Haus könne sich den Pflanzen anpassen und nicht nur umgekehrt, wählte sie für Haus und Markise einen
dezenten Grünton aus, mit braunen Nuancen und einem Hauch herbstlichem Duft. Die wunderbar gestalteten Gärten
und Häuser waren unlängst Thema in einer regionalen Gartenmesse und Frau Blum wurde zuletzt zitiert, sie könne
gar nicht fassen, dass aus dem einfachen Vorhaben, die Markise der Gartengestaltung anzupassen, ein solches
Brimborium hätte entstehen können. Sie freue sich aber, dass immer mehr Menschen den Wert einer guten Markise in
Kombination mit der Gestaltung des Gartens erkennen würden. Frau Blum schloss ihr kleines Projekt mit dem Wunsch
ab, es mögen noch zahlreiche Menschen den Gedanken weiter tragen und einen kritischen Blick auf ihre alte
Markise werfen.
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